Ernährungsberatung Krankenkasse

Ihr Kostenvorteil: Ernährungsberatung wird durch die Krankenkasse unterstützt

Sonja riecht an einer Blume (Foto: privat)

Ihnen wurde eine ernährungsbedingte Diagnose gestellt und ihr Arzt hat Ihnen daraufhin empfohlen einen Termin bei einer Ernährungsfachkraft auszumachen, aber wie genau funktioniert das? Woran erkennt man eine qualifizierte Ernährungsberatung und welche Kosten kommen auf Sie zu? Brauchen sie extra Unterlagen, wenn sie diese Kosten bei der Krankenkasse einreichen wollen und übernimmt diese die Kosten überhaupt? Informationen über die benötigten Unterlagen, welche Kosten auf Sie zu kommen und welche Kosten der Ernährungsberatung die Krankenkasse übernimmt, finden Sie hier.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Ernährungsberater?

Heutzutage finden sich online sehr viele Angebote zur Ernährungsberatung, doch wussten Sie, dass es einen Unterschied gibt zwischen Ernährungsberater und Ernährungsberater DGE? Der Begriff Ernährungsberater ist kein geschützter Begriff, das heißt jeder darf sich so nennen – selbst ihr Haustier. Der Ernährungsberater DGE jedoch ist ein geschützter Begriff – dieses Zertifikat können nur qualifizierte Fachkräfte erlangen. Unter anderem zählen hierzu staatlich geprüfte Diätassistenten, Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftler. Diese Ausbildungen und Studienfächer enthalten einen medizinischen Hintergrund. Dieser erlaubt es ein tieferes Verständnis für Krankheiten, deren Entstehung und Behandlung zu entwickeln. Durch diesen qualifizierten medizinischen Hintergrund ist es Ernährungsfachkräften auch erlaubt, mit den Krankenkassen abzurechnen.

Ernährungsberatung und Kostenübernahme der Krankenkasse

Sollten Sie nun einen Termin für eine Ernährungsberatung ausmachen stellt sich Ihnen sicherlich die Frage wie die Kostenübernahme denn abläuft. Dazu benötigen Sie zuerst eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung, die bekommen Sie direkt von Ihrem Arzt. Zusätzlich benötigen Sie noch einen Kostenvoranschlag, meine Berufskurkunde und mein Zertifikat für die Krankenkasse – diese Unterlagen finden sie alle auf meiner Homepage. Nun kommt der einfachste Schritt: Sie reichen diese Unterlagen bei ihrer Krankenkasse ein und diese wird sich bei ihnen melden und den Antrag für Ernährungsberatung genehmigen. Je nach Krankenkasse unterscheiden sich die übernommenen Beträge. Haben Sie Fragen dazu, können Sie sich gerne an mich wenden oder direkt bei ihrer Krankenkasse nachfragen.

Krankenkassen übernehmen Ernährungsberatung, wenn diese verschrieben wurde

Ihnen liegt eine Verordnung vom Arzt vor? Dann ist die wichtigste Voraussetzung für eine Kostenübernahme erfüllt und gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich zumindest an einem Teil der Kosten. Wie hoch die Beteiligung genau ausfällt, ist je nach Krankenkasse und je nach Ernährungsberater unterschiedlich. Lassen Sie sich daher vor einer Ernährungsberatung einen Kostenvoranschlag anfertigen und reichen diesen zusammen mit der ärztlichen Verordnung bei Ihrer Krankenkasse ein. Nach entsprechender Prüfung erhalten Sie eine Rückmeldung darüber, welche Kosten der Ernährungsberatung von der Krankenkasse bezahlt werden.